Biosprit-Folgen für Autofahrer weiter unklar

dpa, Verivox
Bild: palniki gazowe


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Berlin (dpa) - Auch nach einem Treffen von Automobilbranche und Bundesumweltministerium bleiben die Folgen der geplanten Ausweitung des Biospritanteils im Benzin für Millionen Autofahrer unklar. Eine vom Verband der Automobilindustrie (VDA) auf dpa-Anfrage in Aussicht gestellte Erklärung ließ auch am Mittwochabend weiter auf sich warten. Nach Experten-Angaben waren Abstimmungsprobleme unter den Autoherstellern nicht auszuschließen. In welchem Ausmaß und bei welchen gebrauchten "Benzinern" die 2009 geplante Ausdehnung des Ethanol-Anteils von 5 auf 10 Prozent für die Motoren unverträglich sein wird, blieb damit zunächst offen.

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Aus Werkstätten und Autohäusern hatte es kritische Stimmen gegeben, so dass inzwischen in der aufgeschreckten Öffentlichkeit von Millionen Fällen die Rede ist, die deshalb auf das viel teurere Super-Plus-Benzin umsteigen müssten. Der VDA hatte zuvor auf der Basis einer Verbandsumfrage mitgeteilt, die technischen Probleme beträfen allenfalls 375 000 Fahrzeuge. Dies sollte nun überprüft werden, weshalb das Ministerium VDA und Importeursverband VDIK zum Gespräch eingeladen hatten. Unklar blieb auch, ob die Autobranche gegebenenfalls zu Haftungs-Erklärungen bereit sein werde.


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