Biosprit-Folgen für Autofahrer weiter unklar
dpa, Verivox
Berlin (dpa) - Auch nach einem Treffen von Automobilbranche und Bundesumweltministerium bleiben die Folgen der geplanten Ausweitung des Biospritanteils im Benzin für Millionen Autofahrer unklar. Eine vom Verband der Automobilindustrie (VDA) auf dpa-Anfrage in Aussicht gestellte Erklärung ließ auch am Mittwochabend weiter auf sich warten. Nach Experten-Angaben waren Abstimmungsprobleme unter den Autoherstellern nicht auszuschließen. In welchem Ausmaß und bei welchen gebrauchten "Benzinern" die 2009 geplante Ausdehnung des Ethanol-Anteils von 5 auf 10 Prozent für die Motoren unverträglich sein wird, blieb damit zunächst offen.
- Anzeige -
Aus Werkstätten und Autohäusern hatte es kritische Stimmen gegeben, so dass inzwischen in der aufgeschreckten Öffentlichkeit von Millionen Fällen die Rede ist, die deshalb auf das viel teurere Super-Plus-Benzin umsteigen müssten. Der VDA hatte zuvor auf der Basis einer Verbandsumfrage mitgeteilt, die technischen Probleme beträfen allenfalls 375 000 Fahrzeuge. Dies sollte nun überprüft werden, weshalb das Ministerium VDA und Importeursverband VDIK zum Gespräch eingeladen hatten. Unklar blieb auch, ob die Autobranche gegebenenfalls zu Haftungs-Erklärungen bereit sein werde.
Weitere Nachrichten vom 14.02.2008
- RWE kauft Hälfte an Flüssiggasfirma für 500 Mio US-Dollar
- Über eine Million Haushalte nutzen inzwischen Solarwärme
- Abschied von der Glühlampe spart viel Geld
- Warnstreiks in Telekom-Filialen
- ANC: Südafrika sollte trotz Energiekrise weiter Strom exportieren
- Kälte beschert Energieversorger MVV Gewinnsprung
- Ölkonzern Total erzielt über zwölf Milliarden Euro Jahresgewinn
- Mobilfunk-Branche entdeckt den Verbraucher - Katalysator iPhone
- Stromanbieterwechsel-Aktion beste Verbraucherkampagne des Jahres
- Ölpreise steigen leicht - US-Lagerbestände wirken nach
- Microsoft-Übernahme: Spekulationen über Murdoch-Einstieg bei Yahoo!
- Russland will im Gasstreit an Zwischenhändlern festhalten - Einigung in Frage gestellt
- Energieagentur senkt Vorhersage für weltweite Ölnachfrage
- Verbraucherschützer warnen vor Anrufbenachrichtigung per SMS

