Beschwerden über jugendgefährdende Internetinhalte nehmen zu

dpa | 11.07.2008
Bild: Hand auf Laptop-Tastatur



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Hamburg (dpa) - Immer mehr deutsche Internetnutzer beklagen sich über jugendgefährdende Inhalte im weltweiten Netz. Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), an die sich jeder User wenden kann, verzeichnete im ersten Halbjahr des Jahres 2008 898 Beschwerden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeute dies einen Anstieg um 18 Prozent, teilte die FSM am Freitag mit. Thematisch würden dabei zu keinem anderen Thema mehr Beschwerden eingereicht als zum Thema Kinderpornografie (21 Prozent).

"Die Beschwerdestellenarbeit ist eine wichtige Aufgabe, um einerseits Kinder und Jugendliche stärker vor jugendgefährdenden Inhalten im Internet zu schützen", sagte FSM-Geschäftsführerin Sabine Frank. "Andererseits arbeiten wir eng mit Strafverfolgungsbehörden zusammen, um kinderpornografische Angebote aus dem Internet zu entfernen. Kinderpornografie ist eine schwere Straftat und muss weiterhin konsequent bekämpft werden." Die FSM ist ein eingetragener Verein, der sich in erster Linie dem Jugendmedienschutz widmet.

  • Ratgeber: Kinder und Internet


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