Berliner Unternehmen will iPad-Konkurrenten auf den Markt bringen
Berlin - Wenige Tage nach dem Verkaufsstart des Apple-Computers iPad in den USA stellt das Berliner Unternehmen Neofonie heute (Montag/ 17.00) die Eigenentwicklung eines tragbaren Lesegeräts vor. Unter dem Namen WePad will das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Verlagen den Zugang zu digitalen Inhalten über den sogenannten Tablet-PC ermöglichen.
Neben dem Lesegerät bietet Neofonie eine offene Plattform, über die Nutzer und Verlage eine Alternative zum Apple-System bekommen sollen. Mehrere deutsche Medienhäuser, darunter Gruner + Jahr und Axel Springer, hatten Interesse am WePad bekundet. Das vom Informatik-Entwickler Helmut Hoffer von Ankershoffen 1998 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 170 Mitarbeiter. Apple hatte am 3. April mit dem Verkauf des iPad in den USA begonnen und am ersten Wochenende inzwischen gut 600.000 Geräte abgesetzt.
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