Berliner Gasversorger GASAG setzt sich bei klimaschädlichem CO2 neue Sparziele
In einem Vertrag mit dem Berliner Senat hatte sich die GASAG bislang nur verpflichtet, 260 000 Tonnen bis zum Jahr 2010 einzusparen. Zurzeit werden in der Hauptstadt jährlich rund 25 Millionen Tonnen des Treibhausgases in die Umwelt abgegeben. Die GASAG versorgt in Berlin rund 630 000 Haushalte mit Erdgas.
Erreichen will die GASAG das neue Sparziel unter anderem durch den Auf- und Ausbau von Blockheizkraftwerken. Sie sparen nach Angaben des Unternehmens bis zu 40 Prozent Energie, weil sie Strom und Wärme dort erzeugen, wo sie gebraucht werden. Zudem sollen regenerative und effiziente Technologien gefördert und Heizungsanlagen modernisiert werden. "Unser Programm trägt der Tatsache Rechnung, dass in Berlin private Haushalte für mehr als die Hälfte der Kohlendioxidemissionen verantwortlich sind", sagte Prohl.
Die Maßnahmen, die nötig sind, um das Einsparziel zu erreichen, werden nach Angaben der GASAG in der Region Berlin-Brandenburg Investitionen in Höhe von bis zu 1,5 Milliarden Euro auslösen. Die GASAG selbst werde unter anderem 150 Millionen Euro in 15 neue Biogasanlagen investieren. Berlins Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) nannte die Selbstverpflichtung der GASAG ein "richtiges und wichtiges Signal".
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