Beim Surfen, Chatten und Spielen Energie sparen
Berlin - In seinem Ratgeber "Computer, Internet und Co" gibt das Umweltbundesamt Hifi-Freaks und Computer-Nutzern Tipps zum Energiesparen an die Hand. Beim Kauf von Computer, Flachbildschirm oder auch "weißer Ware" wie Kühlschrank und Waschmaschine solle nicht nur auf Design und Anschaffungspreis geachtet werden, sondern auch auf den Stromverbrauch während der gesamten Lebensdauer des Gerätes, rät die Behörde.
Negativ-Spitzenreiter seien große Plasmabildschirme mit über einem Meter Diagonale, für die sich sechs gängige Kühlschränke betreiben ließen. Das Amt rät zur Verhältnismäßigkeit: So könne ein PC für aufwendige Spiele über 767 Kilowattstunden jährlich benötigen und damit Stromkosten von rund 151 Euro verursachen. Dagegen reiche in den meisten Fällen ein sparsamer Multimedia-PC aus (88 Kilowattstunden; 17 Euro).
Ein weiterer Ratschlag betrifft das richtige Abschalten. Viele Geräte benötigten auch ausgeschaltet Strom: Auf vier Milliarden Euro belaufen sich demnach jährlich die Kosten, die durch sogenannte Leerlaufverluste in deutschen Büros und Haushalten im Stand-by-Modus verursacht werden. Abhilfe leisten zum Beispiel abschaltbare Steckerleisten.
Weitere Nachrichten vom 14.09.2009
- Bundesnetzagentur verkündet neue Entgelte für IP-Bitstrom-Zugang
- Bundeskartellamt fordert mehr Klarheit über Fernwärme-Preise
- T-Systems plant Übernahme des europäischen Hosting-Geschäfts von SAP
- Browser vor Angriffen aus dem Netz schützen
- Jährlicher Heizungscheck - sinnvoll oder überflüssig?
- 40 Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee geplant
- Funkfrequenzen sollen versteigert werden
- Gasstreit zwischen Russland und Turkmenistan entspannt sich
- Ölpreise bleiben weiterhin unter der 70-Dollar-Marke

