Beim Handykauf auf den SAR-Wert achten
dpa | 17.06.2008
Salzgitter/Berlin (dpa/tmn) - Auch wenn Erwachsenen laut aktuellen Studien bei Handytelefonaten keine Gefahr für die Gesundheit droht: Im Hinblick auf die noch ungeklärten Langzeitfolgen ist es weiterhin sinnvoll, beim Kauf eines Mobiltelefons an das Thema Gesundheit zu denken, rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter. Verbraucher achten deshalb am besten auf den sogenannten SAR-Wert.
- Anzeige -
Das Amt ermittelt regelmäßig den maximalen SAR-Wert eines Großteils der erhältlichen Handys. Bei der Untersuchung im Dezember 2007 reichte die Spanne von 0,10 W/kg bis 1,94 W/kg. Die aktuellen Werte hat das BfS im Internet veröffentlicht.
Am Dienstag hatte das BfS in Berlin den Abschlussbericht des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) präsentiert. Er beruht auf 50 Studien, die zwischen zwischen 2002 und 2008 vorgenommen wurden. Dabei wurden keine Nachweise dafür gefunden, dass vom Telefonieren mit dem Handy und von Mobilfunksendemasten eine Gefahr für die Gesundheit von Erwachsenen ausgeht. Allerdings sehen die Wissenschaftler weiteren Forschungsbedarf - etwa bei der Langzeitnutzung und bei den Auswirkungen auf Kinder.
Weitere Nachrichten vom 17.06.2008
- Hochschule Bremerhaven führt Windenergie als Studienschwerpunkt ein
- EU-Kommission: Keine Antwort wegen Endesa-Übernahme
- Mozilla veröffentlicht Internet-Browser Firefox 3
- Zweites Klimapaket im Kabinett
- Öko-Institut: Versorger kassieren Milliarden durch CO2-Papiere
- Bei Wohnungsbesichtigung auf Energieausweis bestehen
- SPD prüft gesetzliche Schritte gegen explodierende Energiepreise
- Sony Ericsson erwartet 2008 weiterhin hohe Handy-Nachfrage
- France Telecom gibt sich mehr Zeit für TeliaSonera-Kauf
- Verband wehrt sich gegen höhere Umschaltentgelte der Telekom
- Auch Neuseeland sagt Glühbirne den Kampf an
- Studie findet keine Hinweise auf Krebsrisiko durch Handys
- Handelsblatt: Telekom-Mitarbeiter zeigen sich selbst an
- Callmobile-Aktionen zur EM für Rufnummernliebhaber
- US-Ölpreis wieder deutlich von Rekordhoch entfernt
Surf-Tipps

