Bei Mobilfunk-Billiganbietern auf Service-Gebühren achten
Stuttgart - Vor allem sogenannte Wenigtelefonierer fahren mit SIM-Karten von Mobilfunk-Discountern in der Regel gut. Besonders im Vergleich mit den Netzbetreibern lässt sich beim Telefonieren Geld sparen. Doch einige Anbieter verlangen Service-Gebühren, wenn der Kunde zu wenig Rechnung macht, wie die Zeitschrift "connect" (Ausgabe 9/09) nach einem Vergleich von 17 Mobilfunk-Discountern berichtet.
Außerdem lauern mitunter versteckte Kosten. Beispielsweise berechnet der Discounter Simply bei Vertragsende ein Kartenpfand von 29,95 Euro, wenn der Kunde die Karte nicht binnen drei Wochen zurückschickt, wie die Zeitschrift berichtet. Deutliche Unterschiede gibt es auch bei den Preisen für die Hotline der Anbieter. Sie reichen von fünf Cent pro Minute im Fall des Tchibo Mobiltarifs über Handy bis hin zu 1,24 Euro pro Minute bei Simply Easy über das Festnetz. Wer außerhalb der EU zum Handy greift, zahlt bis zu 5,12 Euro pro Minute, wo andere immerhin nur 2,29 Euro pro Minute verlangen.
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