BDI: Konjunkturprognose wegen hoher Ölpreise nicht mehr zu halten

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Bild: palniki gazowe


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Berlin (dpa) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) senkt wegen der Preisrekorde beim Öl seine Wachstumsprognose für 2005. BDI-Volkswirt Reinhard Kudiss sagte der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe), "es wird immer schwieriger, überhaupt ein Wachstum von einem Prozent im gesamten Jahr zu erreichen. Vor dem Hintergrund der hohen Ölpreise wird das Wachstum 2006 wohl eher unter einem Prozent liegen." Der BDI hatte bereits im Frühjahr seine Prognose von einst 1,5 Prozent Wachstum in diesem Jahr auf rund ein Prozent gesenkt.

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Kudiss geht davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal nur unwesentlich besser als im zweiten entwickelt, in dem es stagniert hatte. "Wenn der Ölpreis so hoch bleibt und noch weiter steigen sollte, entwickelt er sich zu einer echten Investitions- und Wachstumsbremse."

Zu den Aussichten für 2006 sagte Kudiss, angesichts des möglichen Regierungswechsels gebe es eine anhaltende Stimmungsverbesserung in der Industrie. "Sollte es allerdings einen Wahlausgang geben, der zu einer grossen Koalition führt und damit die politische Hängepartie fortsetzt, dann werden wir 2006 kaum mehr als ein Prozent Wachstum erleben", erklärte er.



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