BDEW: Wachstum der erneuerbaren Energien erfordert Netzausbau
Die Planungen für den Um- und Ausbau der Stromtrassen hätten längst begonnen. "Jedoch braucht die Energiewirtschaft schnellstmöglich Erleichterungen bei der Planung neuer Trassen. Die neuen, großen Windenergieanlagen vor den Küsten lassen sich nicht erschließen, wenn nicht zügig die Genehmigungen für den Netzausbau vorliegen", erläuterte Feist weiter.
Hauptgrund des voraussichtlich starken Anstiegs von erneuerbaren Energien sei zum einen der weitere Zubau von Windenergieanlagen an Land, Biomasse- und Solaranlagen. Außerdem ist nach BDEW-Angaben noch in diesem Jahr mit dem Einstieg in die Windstromerzeugung vor Deutschlands Küsten zu rechnen. Schreite der Ausbau der Offshore-Windenergie so voran wie derzeit geplant, könnte diese im Jahr 2014 bereits sieben Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland decken. Hinzu kämen zehn Prozent aus Windenergieanlagen an Land und noch einmal gut elf Prozent aus den übrigen erneuerbaren Energieträgern. Laut der BDEW-Prognose käme Biomasse 2014 somit auf einen Anteil am Stromverbrauch von etwa sechs, Wasser auf vier und Photovoltaik auf ein Prozent.
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