BDEW: Mehr Ökostrom gleicht weniger Atomstrom aus

dpa | 03.09.2008
Bild: Stromleitungen


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Berlin (dpa) - Der allmähliche Abbau der Kernenergie wird nach Angaben der Branche durch zunehmenden Ökostrom wie durch Windkraft voll ausgeglichen. So kletterte der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung im ersten Halbjahr im Vorjahresvergleich von 14,3 auf 15 Prozent, während die Atommeiler dazu nur noch 23 Prozent (erstes Halbjahr 2007: 23,6 Prozent) beitrugen. Damit blieb ihr gemeinsamer Anteil an der Stromproduktion bei 38 Prozent oder 123,8 Milliarden Kilowattstunden (kWh), wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Mittwoch berichtete.

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Auf Braun- und Steinkohle sowie Erdgas und sonstige Energieträger entfielen damit 62 Prozent der insgesamt erzeugten Strommenge von 326,1 Milliarden kWh. Das waren rund 8 Milliarden mehr als in den ersten sechs Monaten 2007.

Der von 1800 Unternehmen getragene Verband - darunter die Energiekonzerne - forderte einen Abbau der von den Stromverbrauchern zu finanzierenden Ökostrom-Subventionen. "Deutschland hat durch die staatliche Förderung der erneuerbaren Energien das von der EU für 2010 gesteckte Ziel von 12,5 Prozent am Brutto-Erzeugungsanteil schon jetzt übertroffen. Nun kommt es darauf an, das deutsche Fördersystem dahingend weiterzuentwickeln, dass die "Erneuerbaren" in Deutschland und für den europäischen Markt fit gemacht werden."



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