BDEW geht von steigenden Preisen für Ökostrom aus
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Berlin - Ökostrom wird nach Einschätzung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in diesem Jahr für die Verbraucher deutlich teurer. Die Mehrkosten für Strom aus Wind-, Wasser- und Sonnenenergie kletterten voraussichtlich auf 8,2 Milliarden nach 4,9 Milliarden Euro im Vorjahr, teilte der Verband am Mittwoch mit. Nun komme es darauf an, "die Erneuerbaren marktfähig zu machen", sagte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller. "Schritt für Schritt sollten die Erneuerbaren aus dem derzeitigen Subventionsmodell in den Wettbewerbsmarkt integriert werden."
Seit dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor zehn Jahren hätten die Verbraucher viel Geld gezahlt, um Ökoenergie zum Durchbruch zu verhelfen. Das geschieht bei den einzelnen Projekten über eine langfristige Förderung. Müller bezeichnete das EEG als grundsätzlich erfolgreich. Jetzt komme es darauf an, die Subventionen zurückzufahren, das Stromnetz auszubauen und neue Strom- Speicherkapazitäten und -technologien zu schaffen.
Müller nannte das Ziel der Bundesregierung, den Ökoenergie-Anteil von 16 Prozent im Jahr 2009 auf 30 Prozent bis 2020 zu steigern, "ambitioniert, aber machbar". Allein mit erneuerbaren Energien sei die Versorgung nicht zu sichern, sagte sie.
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