Bayern: Volksbegehren gegen Mobilfunkmasten vor dem Start
Die im Landtag vertretenen Parteien sind dagegen auf Distanz gegangen. Die CSU lehnt das Volksbegehren ab, die SPD und der Grünen-Landesverband unterstützen es nicht. Allerdings setzen sich der Grünen-Landtagsabgeordnete Martin Runge und mehrere Grünen- Kreisverbände für das Begehren ein.
Gegen das Volksbegehren hat sich die von Konzernen und dem Bayerischen Gemeindetag getragene Initiative "Mobilfunk in Bayern" gebildet, deren Sprecher der ehemalige CSU-Landtagsabgeordnete Adolf Dinglreiter ist. Die Initiative wirft der ÖDP vor, den Bürgern eine Scheinlösung vorzutäuschen. Da Mobilfunkmasten auch mit Baugenehmigung weiter errichtet werden könnten, werde eine Baugenehmigungspflicht lediglich mehr Bürokratie erzeugen.
Die Eintragungsfrist endet am 18. Juli. Gelingt es der ÖDP, die nötigen Unterschriften von zehn Prozent der bayerischen Wähler zu sammeln, käme es voraussichtlich zum eigentlichen Volksentscheid.
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