Bahnreisende sollen künftig auch in Tunneln telefonieren können
Bereits vor einem Jahr hatten die Deutsche Bahn AG und Vodafone den 5,5 Kilometer langen Pfingstbergtunnel zwischen Mannheim und Stuttgart mit Empfangsverstärkern ausgerüstet, die das Funksignal zur nächsten Antenne weitergeben. "Wir haben zirka alle 900 Meter solche Repeater mit entsprechender Antenne aufgebaut und diese über Glasfaserkabel mit der Basisstation am Kopfende des Tunnels verbunden", teilte die DB Telematik mit. Im Mai 2004 wurde der acht Kilometer lange S-Bahn-Tunnel in Stuttgart zwischen Hauptbahnhof und Universität mit zehn Empfangsverstärkern ausgestattet.
Damit die Funkwellen in die Waggons dringen können, müssen diese mit Antennen ausgerüstet sein. "Insbesondere die ICE-Züge bewirken durch ihre metallische Bauweise und die metallbedampften Scheiben eine stärkere Dämpfung der Funkwellen", sagte Riva. Die Bahn habe daher spezielle "Handy-Wagen" eingerichtet. "Dadurch wird der Empfang so gut, dass das Handy nur eine minimale Sendeleistung benötigt." Wer nicht durch Telefongeklingel gestört werden will, kann sich in Wagen setzen, die als Ruhezonen ausgewiesen sind.
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