Bahn will WLAN-Angebot in Bahnhöfen und Zügen ausweiten

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Bild: Adresszeile eines Internetbrowsers



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Noch in diesem Jahr will die Bahn AG zusammen mit T-Mobile ein Pilotprojekt für ein durchgängiges Angebot von kabellosem Highspeed-Internet am Bahnhof und in Zügen starten. DB-Telematik-Sprecherin Frauke Riva konkretisierte mit dieser Ankündigung ähnlich lautende Informationen von T-Mobile. "In Sachen Highspeed im Zug wird noch in diesem Jahr etwas kommen", hatte Ilja Wagner, Vice President WLAN-Europe bei T-Mobile in Bonn, kürzlich auf der Euroforum WLAN-Jahrestagung in Düsseldorf angekündigt. Details zum Umfang und den Kosten des Angebotes wollen die Unternehmen erst später bekannt geben.

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Laut Riva kommt das WLAN-Angebot in den DB-Lounges bei den Bahn-Kunden gut an. Die überwiegend geschäftlichen Nutzer benötigen den Internet-Zugang aber genau so in den Zügen. Die Bahn AG hat bei ihrem bislang als "rail&mail" bezeichneten Internet-Angebot seit Ende 2002 mit dem Düsseldorfer Regio-Carrier ISIS Multimedia Net, einer Vodafone-Tochterfirma, als WLAN-Provider zusammen gearbeitet. Diese Partnerschaft sei jedoch nie exklusiv gewesen, heisst es dazu von Seiten der Bahn AG.

Schweiz: auch mit WLAN in Zügen bereits aktiv

In der Schweiz werden zur Zeit die Bahnhöfe von Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, Winterthur und Zürich sowie 26 weitere Bahnhöfe mit öffentlichen WLAN aufgerüstet, darunter Genf Flughafen, St. Gallen, Schaffhausen und Lugano. Auch im Innern der Züge soll bald drahtloser Internetzugang angeboten werden, vorerst allerdings nur in der ersten Klasse: In einer ersten Phase werden 35 einstöckige Einheitswagen und 40 doppelstöckige IC-2000-Wagen ausgerüstet. Das Funksignal vom Endgerät wird dabei via Antenne im Zug an eine Aussenantenne und an das Mobilfunknetz weitergeleitet.

Österreich: WLAN-Projekte auf Eis gelegt

In Österreich sollten laut Ankündigung im Februar im Laufe des Jahres 2004 ursprünglich die grössten 50 Bahnhöfe mit WLAN-Hotspots für ÖBB-interne Anwendungen und externe Privat- und Business-Kunden ausgestattet werden. Seit September liegt das Projekt Presseberichten zufolge mangels Nutzer-Interesse jedoch auf Eis. "Der Markt dafür entspricht nicht den Erwartungen und die Nutzerzahlen hinken deutlich hinter den Prognosen her", erklärte Ernst Knoll von der 100-prozentigen ÖBB-Tochter, ÖBB Telekom Service GmbH. Die zu Testzwecken installierte Infrastruktur sei wieder abgebaut worden, könne aber rasch wieder in Betrieb genommen werden, heisst es.



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