Auswahl des Atom-Standorts Gorleben laut Studie "sachgerecht"
Hannover - Laut einer Studie im Auftrag der niedersächsischen Landesregierung ist der Atom-Standort Gorleben nach fachlichen Bewertungen ausgewählt worden. Der Historiker Anselm Tiggemann zieht in seinem Gutachten das Fazit, dass die Entscheidung für Gorleben in den 70er Jahren "sachgerecht" gewesen sei.
Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hatte die Expertise in Auftrag gegeben. Er sagte am Freitag in Hannover, nun müssten "Verschwörungstheorien" ein Ende haben, dass Gorleben nicht wissenschaftlich fundiert ausgewählt worden sei.
In Berlin versucht ein Bundestags-Untersuchungsausschuss zu klären, wie die Entscheidung für den Salzstock Gorleben zustande kam. Die Opposition vermutet, dass unter der Kohl-Regierung Gutachten politisch beeinflusst wurden.
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