Ausblick: RWE profitiert vom Stromgeschäft
Erstmals wird Vorstandschef Jürgen Großmann das Ergebnis präsentieren. Der Manager übernahm den Posten vorzeitig zum Oktober von seinem Vorgänger Harry Roels. Großmann will das Unternehmen verschlanken und den Fokus stärker auf Akquisitionen richten; Zukäufe in Russland schließt er anders als Roels nicht aus. Details seiner neuen Strategie will der neue Vorstandsvorsitzende am 22. Februar kommenden Jahres präsentieren.
Im Fokus steht noch der geplante Börsengang der amerikanischen Wassertochter American Water. Bis zum Jahresende will RWE die Mehrheit an der New Yorker Börse platzieren und damit seine Fokussierung auf das Kerngeschäft abschließen.
Eine Änderung der Prognose für das Gesamtjahr erwarten die meisten Experten nicht. Zuletzt hatte RWE angekündigt, dass der Umsatz bereinigt um Thames Water leicht zulegen und der Überschuss zurückgehen soll. Das bereinigte EBIT soll um 10 bis 15 Prozent steigen.
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