Ausblick: RWE im Halbjahr mit Ergebnisrückgang erwartet
Den Rückgang beim Ergebnis erklären die Experten mit geringeren Erlösen der Handelssparte, die im ersten Halbjahr 2007 maßgeblich zum Konzerngewinn beigetragen hatte. Hinzu kommen hohe Abschreibungen auf die US-Wassertochter American Water, die RWE an die Börse brachte, die bereits im ersten Quartal des Jahres negativ zu Buche schlugen.
Eine Änderung der Prognose für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Branchenbeobachter nicht. Zuletzt hatte RWE-Chef Jürgen Großmann einen Betriebsgewinn mindestens auf Höhe des Vorjahres und ein Umsatzplus in Aussicht gestellt. Das nachhaltige Nettoergebnis will RWE um mehr als 10 Prozent steigern.
Auskunft erwarten die Experten über weitere Sparmaßnahmen, nachdem in den vergangenen Wochen bereits über weitere Einschnitte spekuliert worden war. Presseberichten zufolge will RWE bis zum Jahr 2012 seine Kosten um rund eine Milliarden Euro senken.
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