Auf Reisen besser auf Online-Banking im Internetcafé verzichten
dpa
Bonn (dpa/tmn) - Urlauber sollten in Internetcafés nur im Notfall ihren Zugang für das Online-Banking nutzen. Wer dort Überweisungen tätigt oder seinen Kontostand überprüft, läuft Gefahr, dass seine Daten Hackern in die Hände fallen - die unter Umständen das Konto plündern. "Denn man weiß nie, wie viel Zeit und Geld die Betreiber des Cafés in Sicherheitsmaßnahmen wie Virenschutz und Firewall investiert haben", sagte Katrin Alberts vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn dem dpa-Themendienst.
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Sie bestätigte damit eine Warnung von G Data, einem Anbieter für Internet-Sicherheitslösungen. Auch im Hotel ist laut Katrin Alberts Vorsicht geboten. "Man sollte es generell vermeiden, an solchen Orten sensitive Daten wie Passwörter, Zugangscodes oder Kreditkartennummern einzugeben." Daher wird auch aufs Onlineshopping besser verzichtet. Und wer doch einmal gezwungen ist, im Hotel oder Internetcafé eine Überweisung zu tätigen, druckt sich am besten einen Beleg aus und wirft später zu Hause einen prüfenden Blick auf die Kontobewegungen.
G Data rät, nach dem Nutzen eines Rechners im Internetcafé oder eines öffentlichen Computerterminals immer die sogenannten temporären Internetdateien, die Cookies und den Verlauf zu löschen. Das klappt im verbreiteten Internet Explorer unter "Extras", "Internetoptionen", "Allgemein". Und wer sich auf einer Webseite als Nutzer angemeldet hat, sollte beim Verlassen an das Ausloggen denken.
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