Auch in Deutschland ist das Internet von US-Firmen geprägt
Hamburg - Das Internet ist in Deutschland weiterhin stark von US-Unternehmen geprägt. Die deutschen Internetnutzer besuchten im August am meisten die Websites von Google, Microsoft und eBay, wie eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung der Medien- und Marktforschungsfirma Nielsen Online ergab. Internetseiten von Google besuchten demnach 80 Prozent der deutschen Surfer. Dazu gehören neben der bekannten Suchmaschine auch etwa der E-Mail-Dienst Google Mail und das Videoportal YouTube. 60 Prozent der Nutzer besuchten demnach Websites des zweitplatzierten Microsoft. Dem US-Softwareriesen gehören etwa die Internetseiten MSN, Windows Live Messenger und die Seite des Windows Media Player.
Rund 55 Prozent der Internetnutzer hierzulande wiederum waren laut Nielsen auf eBay-Websites unterwegs, etwa auf der Seite des gleichnamigen Internet-Auktionshauses, beim Bezahldienst Paypal oder beim Internettelefoniedienst Skype. Erst auf Platz vier findet sich der Untersuchung zufolge mit der Deutschen Telekom ein heimisches Unternehmen. Der Bonner Konzern verzeichnete mit seinen verschiedenen Angeboten demnach knapp 17 Millionen Besucher.
Insgesamt waren im August nach der Studie rund 36 Millionen Bundesbürger zuhause online, rund 750.000 mehr als noch im Mai. Auch die Nutzungsdauer ist weiter gestiegen - um zwanzig Minuten auf durchschnittliche 15,5 Stunden pro Nutzer. Mit etwa 33 Sitzungen pro Person wurde damit durchschnittlich mehr als einmal pro Tag der Computer zum Surfen hochgefahren.
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