Attacke auf Internet-Seiten der US-Regierung
Washington - Ein tagelang anhaltender Angriff auf rund ein Dutzend ihrer Internet-Seiten hat der US-Regierung Kopfzerbrechen bereitet. Die Attacke auf die Website des US-Außenamts beispielsweise begann bereits am vergangenen Sonntag, wie Sprecher Ian Kelly am Mittwoch (Ortszeit) in Washington sagte: "Sie läuft immer noch weiter, allerdings offenbar deutlich schwächer als vorher." Nach Angaben von Experten für Computersicherheit gerieten auch die Websites des Weißen Hauses und des US-Verteidigungsministeriums ins Visier der Angreifer.
Kelly zufolge war im US-Außenamt ein Computernotfall-Team im Einsatz und arbeitete unter anderem mit Fachleuten aus dem Außenministerium und dem Ministerium für Heimatschutz an der Lösung des Problems. Zu größeren Schwierigkeiten bei der Benutzung der Websites sei es aber seines Wissens nicht gekommen. Offenbar handelte es sich um eine koordinierte Attacke, denn zeitgleich waren den Experten zufolge auch Internet-Seiten in Südkorea betroffen. Südkoreanische Abgeordnete berichteten am Mittwoch unter Berufung auf den Geheimdienst, dass womöglich das verfeindete Nordkorea hinter den Angriffen stecke.
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