Atomkraftwerk Krümmel wegen Schwelbrands vorübergehend geräumt

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Hamburg (AFP) - Wegen eines Schwelbrands ist das Atomkraftwerk Krümmel in Schleswig-Holstein am Montagmorgen vorübergehend geräumt worden. Das Feuer sei aus ungeklärter Ursache in einer Lüftungsanlage ausgebrochen und von der Werksfeuerwehr gelöscht worden, erklärte der Betreiber Vattenfall in Hamburg. Eine Filtermatte, die in Brand geraten war, wurde demnach entfernt, das Reaktorgebäude noch am Vormittag wieder freigeben. Es habe weder Verletzte noch eine Freisetzung radioaktiver Stoffe gegeben, betonte Vattenfall. Polizei und Atomaufsicht seien zwar informiert worden, "externe Hilfe war aber nicht notwendig und wurde nicht angefordert".

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Das Akw Krümmel ist wie auch das Akw im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel seit Monaten abgeschaltet. Am 28. Juni 2007 war zunächst das Atomkraftwerk in Brunsbüttel nach einem Kurzschluss in einer nahegelegenen Schaltanlage automatisch abgeschaltet worden. Kurz darauf war nach einem Trafo-Brand in Krümmel wegen eines Missverständnisses in der Leitwarte auch der dortige Reaktor heruntergefahren worden. Seither wurden in beiden Atomkraftwerken weitere Mängel festgestellt. Die Kieler Atomaufsicht rechnet mit einem Wiederanfahren der Meiler nicht vor Ende März beziehungsweise Mitte Mai.


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