Atomkraftgegner protestieren am Zwischenlager Lubmin
Greifswald - Atomkraftgegner haben am Wochenende in Greifswald und Lubmin gegen weitere Einlagerungen von strahlendem Abfall im Zwischenlager Nord protestiert. Am Sonntag zogen nach Angaben der Veranstalter etwa 100 Demonstranten vor das Tor des Zwischenlagers, in das noch in diesem Jahr neun Castoren aus dem südfranzösischen Cadarache und aus Karlsruhe gebracht werden sollen. Bereits am Samstag hatte es eine Aktion von etwa einem Dutzend Aktivisten auf dem Greifswalder Fischmarkt gegeben. Dies sei der Auftakt für eine ganze Protestwoche, erklärte Felix Leipold vom Anti-Atom-Netzwerk.
In Lubmin an der Ostsee stand eines von zwei Kernkraftwerken der DDR. Nach der Wende wurde es abgerissen und auf dem Gelände entstand das Zwischenlager Nord. Dort sollten ursprünglich nur atomare Abfälle aus dem Abriss der beiden ostdeutschen Kernkraftwerke in Lubmin und Rheinsberg (Brandenburg) zwischengelagert werden. Bisher stehen 65 Behälter mit atomarem Abfall aus den beiden Anlagen in Lubmin.
Weitere Nachrichten vom 26.07.2010
- Administratoren dürfen keine fremden E-Mails öffnen - Kündigung
- Röttgen will Offshore-Windparks mit Bundesbürgschaften absichern
- Mobiles Internet noch zu teuer für die meisten User
- Bild.de löst Spiegel Online als meistbesuchtes Nachrichtenportal ab
- Union sieht Vorwürfe der SPD gegen Gorleben entkräftet
- Neue Finanzchefin bei Microsoft Deutschland
- Vodafone überlegt, Anteil an indischer Bharti-Airtel zu verkaufen
- Solar Millennium will Utz Claassen auf Schadenersatz verklagen
- Google: mehr Übersicht in Bildersuche
- "Spiegel": Bayern bildet Cyber-Cops aus
- Navigationsprogramm ist "Killerapplikation" für Smartphones
- Deutsche Post: Nutzer des E-Postbriefs brauchen Geduld
- Kosten für atomare Altlasten gehen in die Milliarden
- Ölpreise legen zum Wochenauftakt wieder leicht zu

