Atomenergie: Merkel will bei G8-Gipfel Koalitionsvertrag beachten

dpa | 12.07.2006
Bild: Stromleitungen

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Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich beim G8-Gipfel nicht auf einen Ausbau der Kernenergie in Deutschland festlegen lassen und die Koalitionsvereinbarung mit der SPD in dieser Frage beachten. Dies stellte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Mittwoch zu einem von US-Präsident George W. Bush verlangten weltweiten Ausbau der Atomkraft klar.

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Es gebe unterschiedliche Positionen in einzelnen Ländern und in Deutschland innerhalb der großen Koalition. Bei dem Gipfel der Regierungschefs in St. Petersburg werde Deutschland bei energiepolitischen Entscheidungen "nur eine Festlegung mittragen, die dieser Position Rechnung trägt". In der Koalitionsvereinbarung ist festgehalten, dass an dem von der rot-grünen Vorgängerregierung vereinbarten Ausstieg aus der Kernenergie nicht gerüttelt werden soll.


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