Atombehörde IAEA gibt grünes Licht für russische Brennstäbe an Iran
Präsident Wladimir Putin hatte bei einem Besuch in Teheran Mitte Oktober ohne Nennung eines Termins bekräftigt, dass russische Firmen den Reaktor in Buschehr mit einer Nennleistung von 1000 Megawatt fertig bauen wollten. Russland sicherte dem Westen zu, dass die Belieferung von Buschehr von der IAEA kontrolliert wird.
Die Brennstäbe sollen erst drei Monate vor dem Hochfahren des Reaktors nach Buschehr gebracht werden. Der russische Atomkraftwerksbauer Atomstromexport hatte Verzögerungen bei der Fertigstellung unter anderem mit angeblichen Zahlungsrückständen des Irans begründet. Der Westen wirft der Führung in Teheran vor, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung von Kernkraft heimlich die Entwicklung von Atomwaffen zu verfolgen. Der Iran hat dies stets bestritten.
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