AT&T-Aktionäre billigen Übernahme durch SBC

dpa | 01.07.2005
Bild: Telefon mit Wahltasten

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Denver (dpa) - Die Aktionäre des traditionsreichen amerikanischen Telekom-Konzerns AT&T Corp. haben auf ihrer 120. Hauptversammlung die Übernahme durch den Telekom-Riesen SBC Communications abgesegnet. Die Transaktion hat einen Wert von rund 16 Milliarden Dollar (13,2 Mrd Euro). Die AT&T-Aktionäre erhalten 0,77942 SBC-Aktien je Anteil sowie eine Sonderdividende von 1,30 Dollar je Aktie.

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Aktionäre die 70,7 Prozent der AT&T-Aktien hielten, sprachen sich am Donnerstag zu 97,9 Prozent für die Transaktion aus, teilte AT&T mit. Die Übernahme solle Ende 2005 oder Anfang kommenden Jahres vollzogen werden.

AT&T hatte einst fast ein US-Telefonmonopol. Die Gesellschaft war in den achtziger Jahren aus kartellrechtlichen Gründen in mehrere regionale Telefonfirmen und die Rest-AT&T aufgespalten worden, die das Ferngesprächsgeschäft zugesprochen bekam.

Später schrumpfte AT&T durch Abspaltung des Mobilfunkgeschäfts sowie eine gescheiterte Kabelfernseh-Aufkaufstrategie weiter. Das Ferngesprächsgeschäft litt unter massiver Konkurrenz von Ferngesprächsfirmen wie Sprint und MCI (ehemals WorldCom) sowie der regionalen Telefonkonzerne. AT&T konzentrierte sich deshalb zunehmend auf das lukrativere Telekom-Geschäft mit grossen Unternehmenskunden. SBC ist inzwischen neben der Verizon Communications in New York der grösste US-Telekommunikationskonzern.



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