Areva NP wird hundertprozentige Tochtergesellschaft von Areva
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Paris - Das deutsche-französische Atom- Gemeinschaftsunternehmen Areva NP wird nach dem Ausstieg von Siemens eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Areva. Das bestätigte Areva am Dienstag in Paris. Der französische Atomkonzern betonte zudem, dass er auch in Zukunft auf dem deutschen Markt eine wichtige Rolle spielen wolle, wo er an 30 Standorten rund 8000 Mitarbeiter habe. "Das Verfahren hat keine Auswirkung auf den Status der Angestellten von Areva NP und auf das Management", hieß es in einer Mitteilung. Das gelte auch für die Technologien und Industrieanlagen, die bereits vollständig in der Gruppe zusammengeführt seien.
Der Aufsichtsrat des Elektrokonzerns Siemens hatte am Montagabend beschlossen, einen Schlussstrich unter die Partnerschaft mit Areva zu ziehen und den 34-Prozent-Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Areva NP zu verkaufen. Die Gesellschaftervereinbarung für das Joint-Venture solle mit Wirkung spätestens zum 30. Januar 2012 gekündigt werden, teilte das Unternehmen mit. Siemens will aber im Atomgeschäft engagiert bleiben und dafür weiterhin alle Optionen prüfen.
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