Apple droht erneut Ärger mit Kartellbehörde
- Wettbewerbsvorwurf gegen Apple - Handelsbehörde eingeschaltet
- Google kritisiert Werbevorschriften von Apple fürs iPhone
- Apple kämpft mit neuem iPhone gegen Googles Android-Handys
- Microsoft wird beim Börsenwert von Apple überholt
- Medien: Apple droht eventuell Kartellverfahren
- Google und Apple werden zu erbitterten Konkurrenten
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New York - Der Erfolg des Apple-Konzerns im Mobilfunk-Geschäft ruft die Wettbewerbshüter auf den Plan. Sie haben in mehr als einem Fall den Verdacht, dass das kalifornische Elektronikunternehmen die Konkurrenz mit unfairen Tricks klein zu halten versucht.
Nach Informationen des "Wall Street Journal" vom Wochenende hat die amerikanische Kartellbehörde FTC ein weiteres Verfahren angestoßen. Sie will demnach herausfinden, ob Apple unzulässigerweise die Nutzung von Software auf seinen mobilen Geräten einschränkt.
Apple hatte mit seinem 2007 erschienenen iPhone den Markt der Smartphones umgekrempelt. Besonders die kleinen Zusatzprogramme, die sogenannten Apps, schlugen bei den Nutzern ein wie eine Bombe. Der Konzern liefert sich nun ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Blackberrys von RIM sowie mit dem Internet-Konzern Google, dessen Betriebssystem Android auf einer ganzen Reihe von Handys unterschiedlicher Hersteller läuft.
Erst in der vergangenen Woche hatten die neuen Werberegeln von Apple für Aufregung gesorgt. Google sah sich mit seiner Werbetochter AdMob benachteiligt. Nach US-Medienberichten hat sich auch hier die FTC eingeschaltet. Der boomende Smartphone-Markt gilt als höchst lukrativ für die Werbeindustrie.
Wie das "Wall Street Journal" schreibt, schaut sich das Justizministerium zudem Apples Geschäftsgebaren im Musikmarkt an. Über seine Plattform iTunes hat der Konzern bereits Millionen Lieder verkauft.
Zu allem Überfluss tobt seit langem ein Streit zwischen dem Software-Entwickler Adobe und Apple. Denn der Elektronikkonzern hat die im Web weit verbreitete Flash-Software von seinem iPhone und seinem jüngst erschienenen Tablet-Computer iPad verbannt. Mit Flash lassen sich bewegte Inhalte darstellen.
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