Angst vor Versorgungsengpass lässt Ölpreise weiter steigen
Singapur - Die Ölpreise bleiben auch am Mittwoch weiter auf hohem Niveau. Grund ist die Angst um die Versorgungslage insbesondere in Europa nach den Unruhen in Nordafrika. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April betrug im frühen Handel 106,47 US-Dollar und somit 69 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 16 Cent auf 95,58 Dollar.
Mit den Unruhen in Libyen stellen immer mehr internationale Öl- und Gaskonzerne ihre Förderung in diesem Land ein. Am Markt herrscht zudem die Sorge, dass die Konflikte auf weitere Förderländer übergreifen könnten. Deutschland verfügt laut Wirtschaftsminister Rainer Brüderle über Ölreserven für 90 Tage. Ein Problem sei eher, dass es "Preisauftriebstendenzen" gebe, sagte er bereits am Vortag.
Weitere Nachrichten vom 23.02.2011
- Raus aus dem Minus: So bekommen Teenager die Finanzen in Griff
- P-Konto: Verbraucherzentrale mahnt Banken erfolgreich ab
- Eurex übernimmt Mehrheit von Leipziger Strombörse EEX
- Experten erwarten anziehende Preise im Euroraum
- Bankenrettung kostet Steuerzahler zweistelligen Milliardenbetrag
- Energieverbrauch in Deutschland 2010 deutlich gestiegen
- EU will Emissionshandel besser gegen Hackerangriffe schützen
- Zeigt Apple die neue iPad-Generation nächste Woche?
- Streit um AKW Neckarwestheim entbrannt
- Individuelle Internet-Startseite für Kinder einrichten
- Xing erweitert Funktionen um "Event-Plus"
- Entscheidung zum Cyber-Abwehrzentrum ist gefallen
- Energiebranche: mehr Fusionen und Übernahmen
- Freenet präsentiert überraschend solide Gewinnerwartung
- Neue Studie: Handystrahlen können Gehirnaktivität erhöhen
- Stromnetzausbau: Brüderle drückt aus Tempo
- Online-Shopping wird bei den Deutschen immer beliebter
- Digitale Kalender abgleichen
- Gaslieferanten graben Energiekonzernen den Markt ab

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
