An den Körper angepasste Rechner sollen Menschen perfektionieren

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An den Körper angepasste Rechner und Techniken der erweiterten Realität, Augmented Reality, machen den Menschen leistungsfähiger: im sozialen Umgang, aber auch in der Perfektion der Kampfkraft. Das ist die Botschaft der gekoppelten Symposien für Wearable Computer (ISWC) sowie Mixed and Augmented Reality (Ismar) in Arlington, USA, über die die COMPUTER ZEITUNG berichtet. Professor Alex Pentland, Exchef des Media Lab am Massachusetts Institute of Technology (MIT), postuliert auf dem Symposium das Zeitalter der Social Awareness, wohingegen David Schmorrow von der Militärforschungsagentur Darpa den intellektuell überlegenen Soldaten ankündigt.

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Wearable Computer sind vollwertige PCs, die am Gürtel oder in der Kleidung befestigt werden. Die Peripherie verteilt sich über den Körper und hält dem Anwender die Hände frei: Das Display wird in Varianten vor einem oder beiden Augen angebracht. An dem so genannten Head-Mounted-Display hängen oft noch Kamera, Mikrofon und Kopfhörer. Sensoren scannen die Umgebung ab und füttern den virtuell Erweiterten situationsabhängig mit Informationen.

Augmented Reality agiert subtil: So kann ein Handy Systeme in der Umgebung detektieren und die Profile vergleichen. Es signalisiert seinem Besitzer auf einer Konferenz, dass er über ein spezielles Thema mit der Person neben ihm reden sollte. Ein anderes Handy spürt am Gang, ob ein Patient seine Medikamente genommen hat. Wieder ein anderes analysiert Sprachsignale - und hört sogar Depressionen. "Das System signalisiert einem auch, ob man bei der Gehaltsverhandlung engagiert genug ist, beim Date den Partner emotional anspricht und im Einstellungsgespräch auf den Personalchef richtig eingeht", erklärt Pentland, der so Arbeitsgruppen in Unternehmen sozial ausgeglichener und damit effizienter gemacht hat.

Darpa Programm-Manager Schmorrow realisiert den Einsatz von Augmented Reality für Training und Kampf, denn: "Das Gehirn steigert sich evolutionär nur langsam." Die Sensoren sind leistungsstärker, noch winziger und erlauben die Echtzeit-Signalverarbeitung. Längst wird mit ihnen mehr als nur der Herzschlag durch eine Weste ermittelt. "Wir messen Hirnströme, und Nahinfrarot analysiert Aktivitäten im Kortex", berichtet Schmarrow. Die Daten zeigen dabei in Echtzeit, ob ein Soldat überfordert ist. "Da wir durch seine Kamera und Umweltsensorik seine Situation genau kennen und über digitale Karten den Gesamtüberblick haben, können wir ihn schnell und still über Vibrationsaktoren an seinem Kampfanzug aus der Situation herauslotsen."



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