Altmaier will EEG grundlegend überarbeiten
- Textilbranche will EEG-Umlage per Klage zu Fall bringen
- Wirtschaftsinstitut rechnet mit steigender EEG-Umlage
- Pressebericht: EEG-Umlage könnte auf 5,3 Cent ansteigen
- Rösler stellt EEG-Umlage in Frage
- EEG-Umlage ist nicht genug: Regierung plant Offshore-Umlage
- EEG-Boykott: Textilfirma verweigert Zahlung
- Deutliche Erhöhung der EEG-Umlage im Herbst?
- Klage geplant: EEG-Umlage verfassungswidrig?
gesamtes Archiv
Berlin - Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat angekündigt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) grundlegend zu überarbeiten. Er werde dazu Ende September einen Verfahrensvorschlag vorlegen, sagte Altmaier am Donnerstag bei der Vorstellung eines Zehn-Punkte-Arbeitsprogramms in Berlin. Altmaier will damit dem Problem begegnen, dass der Bau neuer Stromnetzen und die Integration der Erneuerbaren in den Energiemarkt mit deren Ausbautempo nicht Schritt halte. Auch könne die Energiewende nur erreicht werden, wenn die erneuerbaren Energien mittelfristig auch ohne Einspeisevergütung auskämen.
Es sei ein Fehler des EEG gewesen, dass nicht von vornherein klar gemacht wurde, "dass Subventionen ein Enddatum haben müssen". Zwar wolle er das EEG nicht abschaffen, aber "wir werden es in zehn bis 15 Jahren schaffen, erneuerbare Energien zu Marktpreisen zu produzieren", sagte der Minister. Er hob in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung bezahlbarer Strompreise hervor: "Es darf keine schwerwiegenden sozialen Verwerfungen und Einkommensverschiebungen geben."
Altmaier bekräftigte in seinem Konzept "Mit neuer Energie" die Bedeutung von Energiewende und Klimaschutz. "Die Energiewende ist die größte wirtschaftspolitische Herausforderung seit dem Wiederaufbau und die größte umweltpolitische Herausforderung überhaupt", sagte der Minister. Er wolle die Energiewende zu einem "identitätsstiftenden Gemeinschaftswerk machen". In seinem Ministerium will Altmaier die Zuständigkeiten für Klimaschutz und Energiewende in je einer eigenen, neuen Unterabteilung bündeln. Eine weitere Unterabteilung soll sich um Bürgerbeteiligung bei Großprojekten kümmern.
Weitere Nachrichten vom 17.08.2012
- Imageschäden durch Shitstorm - IT-Unternehmen kaum gewappnet
- Strompreise: Der Staat ist Preistreiber Nr. 1
- Gebäude energetisch sanieren mithilfe vom Staat
- Entwickler verärgert über neue Nutzungspolitik von Twitter
- Google und Apple - Wie aus Feinden Freunde werden
- Vorschau: Die Internationale Funkausstellung 2012
- Wenn der DSL-Anschluss lahmt: mit Surfsticks ins Internet
- Ratenkredit: In Ruhe nach dem passenden Angebot suchen
- Immobilienfinanzierung: gute Planung unerlässlich
- TAN-Trojaner auf Android- und Blackberry-Smartphones
- EU-Pläne: EZB soll alle Banken in Euro-Zone überwachen
- Kfz-Haftpflicht in Berlin und München am teuersten
- Bundesbürger tragen ihr Geld zu Banken und Versicherungen
- Offshore-Ausbau: Tennet darf private Investoren ins Boot holen
- Zeitung: Bundesregierung plant Abwrackprämie für Heizungen
- Ölpreise fallen nach Gewinnmitnahmen

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
