AKW-Betreiber haben Viertel der Strom-Produktionsrechte verbraucht

dpa
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Salzgitter (dpa) - In den vergangenen vier Jahren haben die Atomkraftwerks-Betreiber nach Behördenangaben bereits ein Viertel ihrer Strom-Produktionsrechte ausgeschöpft. Zwischen 2000 und 2003 produzierten sie 24 Prozent der im Atomkonsens vereinbarten Gesamtstrommenge von 2600 Milliarden Kilowattstunden, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Dienstag in Salzgitter mit. 2001 wurde gesetzlich festgelegt, wie viel Strom jedes der 19 deutschen Kraftwerke noch produzieren darf. Ist diese Menge verbraucht, endet die Genehmigung.

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Ein Atomkraftwerk kann seine Reststrommengen aber auch auf eine andere Anlage übertragen. Wie aus dem jährlichen Bericht des BfS hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr auf diese Weise 5500 Gigawattstunden von Philippsburg 1 auf Obrigheim übertragen - letzteres soll bis November 2005 vom Netz gehen. Als Letztes wird voraussichtlich das Atomkraftwerk Neckarwestheim 2 bestehen bleiben: Das Werk mit der grössten Reststrommenge soll erst 2021 abgeschaltet werden.


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