Aktionäre stimmen über Fusion von Suez und GDF ab
Die französische Regierung hatte die Fusion Anfang 2006 eingefädelt, um Suez vor einer feindlichen Übernahme durch den italienischen Energiekonzern Enel zu schützen. Das Vorhaben stieß aber in Frankreich auf große Widerstände, weil der Staat dadurch anders als zugesichert seine Mehrheit bei GDF verliert. An der neuen Gruppe wird Paris fortan 35,6 Prozent halten und größter Einzelaktionär sein.
Dieser Anteil wurde erst möglich, nachdem sich Suez auf Druck von Präsident Nicolas Sarkozy im vergangenen September bereit erklärt hatte, seine Umweltsparte auszugliedern. Sonst wäre das private Unternehmen in dem Zusammenschluss zum deutlich dominanten Unternehmen geworden. Suez Environnement zählt 62.000 Beschäftigte und machte 2007 einen Umsatz von zwölf Milliarden Euro. GDF Suez wird 35 Prozent an dem Versorger halten. Zwölf Prozent übernehmen die bisherigen Suez-Aktionäre, weitere zwei Prozent die Beschäftigten. 51 Prozent werden frei an der Börse gehandelt
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