Aktionäre der Telekom sollen neuer Konzernstruktur zustimmen
Hannover - Die Deutsche Telekom hat ihre Aktionäre zur Zustimmung für den anvisierten Konzernumbau aufgerufen. Telekom-Chef René Obermann erklärte am Donnerstag, es sei "die richtige Zeit" für eine Zusammenlegung des Festnetz-Telefongeschäfts mit der Mobilfunksparte T-Mobile. Durch die Zusammmenlegung könne die Telekom ihren Kunden künftig besser Angebote "aus einer Hand" machen und den Kunden verstärkt zugleich Handy- und Telefonverträge anbieten. Die Telekom-Aktionäre sollen am Donnerstag auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in Hannover über eine neue Struktur des Konzerns abstimmen.
Die Zusammenlegung der Sparten ermögliche es der Telekom, viel Geld zu sparen, erklärte Obermann. Es komme den Konzern deutlich teurer, zeitgleich die Handy- und Telefonverträge seiner Kunden zu verwalten als wenn dies gebündelt unter einem Dach geschehe. Zudem habe heute nur ein Fünftel der 29 Millionen Telekom-Kundenhaushalte sowohl einen Festnetz- als auch einen Handy-Vertrag. Hier sehe die Telekom für sich großes Potenzial. Mit der Zusammenlegung verbessere die Telekom ihre Wettbewerbsfähigkeit. Konkurrenten wie etwa Vodafone haben ihr Handy- und Festnetzgeschäft bereits stärker verzahnt als die Telekom.
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