Aigner: Gesetz gegen Abzocke im Internet auch ohne EU-Lösung

AFP | 14.06.2010
Bild: Frau vor Laptop schlägt die Hände hinter dem Kopf zusammen

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Berlin - Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) will Gebührenabzockern im Internet im Alleingang das Handwerk legen, wenn es nicht in naher Zukunft zu einer EU-weiten Lösung kommt. "Sollte bis zum Herbst nicht erkennbar sein, dass sich die Button-Lösung auf EU-Ebene durchsetzen wird, werden wir uns um eine nationale Regelung bemühen". Das sagte Aigner dem "Tagesspiegel" vom Samstag. Dem Verbraucher soll vor Abschluss eines Vertrags im Netz mit einem Button auf der Internetseite deutlich angezeigt werden, dass ein Angebot kostenpflichtig ist. Der Kunde muss dann durch Anklicken dieser Schaltfläche bestätigen, dass er den Kostenhinweis zur Kenntnis genommen hat.


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Auf EU-Ebene wird bereits seit längerem ergebnislos über solche Lösungen diskutiert. Verbraucherschützer begrüßten den Vorstoß Aigners. "Es ist höchste Zeit, dass etwas passiert", sagte Falk Lüke, Internet-Experte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV) dem "Tagesspiegel". Immer mehr Verbraucher beschwerten sich über versteckte Kostenfallen im Internet.



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