Abkommen über Bau einer Gaspipeline zwischen Serbien und Russland
Schon Ende Januar haben die beiden Staaten in Moskau ein umfangreiches Energie-Abkommen vereinbart. Der vom Kreml kontrollierte Energiekonzern Gazprom sicherte sich damit ohne Ausschreibung die Mehrheit an der serbischen Ölindustrie. Gazprom soll für 400 Millionen Euro 51 Prozent der serbischen Staatsfirma NIS bekommen und diese Verträge sollen bis Jahresende unterzeichnet werden.
Wichtigster Unternehmenspartner Russlands beim Bau der Pipeline South Stream ist der italienische Energieversorger Eni. Das Gas soll in Zukunft durch das Schwarze Meer über Bulgarien und Serbien in Richtung EU gepumpt werden. Moskau reagiert damit auch auf ein Konkurrenzprojekt der EU, mit der geplanten Nabucco-Pipeline Gas vom Kaspischen Meer in Richtung Westen zu transportieren, um so die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu verringern.
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