6500 Menschen protestieren gegen Aus für Nokia-Werk in Bochum

AFP
Bild: Hand mit Smartphone


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Bochum (AFP) - Rund 6500 Menschen haben in Bochum gegen die geplante Schließung der Handy-Fabrik des finnischen Nokia-Konzerns protestiert. Am Sonntagnachmittag bildeten sie dazu eine Menschenkette um das Werk, wie die Betriebsrätin von Nokia Bochum, Christina Hetfeld, mitteilte. Später schlossen die Demonstranten mit Fackeln und Lichtstäben einen symbolischen Ring um das Nokia-Werk - "damit denen in Finnland ein Licht aufgeht", wie es hieß. Bei Protestkundgebungen in der Stadt hatten zuvor mehrere Vertreter der Gewerkschaft IG Metall und des Nokia-Betriebsrats gesprochen. Ende Januar hatten bereits rund 15.000 Menschen in Bochum gegen die Schließung protestiert.

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Nokia hatte vor wenigen Wochen verkündet, das Bochumer Werk mit mehr als 2300 Mitarbeitern schließen zu wollen und die Produktion nach Osteuropa zu verlagern. Die nordrhein-westfälische Landesregierung fordert an Nokia gezahlte Subventionen zurück. IG Metall und Nokia-Betriebsrat wollen am Dienstag nach Finnland reisen, um dort mit der Konzernspitze über die Rettung des Werks zu sprechen. Der finnische Konzern will das Aus für das Werk auf seiner Aufsichtsratssitzung am 28. Februar beschließen. Die IG Metall hat für diesen Fall einen Streik der Mitarbeiter angekündigt.


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