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Hauskredit – die optimale Finanzierung beim Hauskauf

Für rund 80 Prozent der Deutschen steht der Besitz einer selbst genutzten Immobilie auf dem ersten Platz des Wunschzettels. Dieser Wunsch ist für die meisten nur mit einem Hauskredit realisierbar. Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise eröffnete vielen Mietern die Chance, den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Sehen Sie selber, wie niedrig die Zinsen aktuell sind: Tragen Sie die Daten zu Ihrem Hauskauf in den Hauskredit-Vergleich auf Verivox.de. Unter Hunderten von Banken und Sparkassen wird für Sie das günstigste individuelle Angebot ermittelt.

So funktioniert ein Hauskredit

Als „Hauskredit“ wird umgangssprachlich eine Baufinanzierung bezeichnet. Eine Baufinanzierung ist ein durch die Immobilie selber abgesichertes, sehr langfristiges Darlehen, dessen Laufzeit nicht selten zwischen 20 und 40 Jahren liegt. Von der Laufzeit abzugrenzen ist die Dauer der Zinsfestschreibung: Sie liegt beim Hauskredit üblicherweise bei fünf oder zehn Jahren. Darauf folgt eine Anschlussfinanzierung. Die Zinsen für eine Baufinanzierung orientieren sich primär nicht am Leitzins der EZB, sondern am Pfandbriefindex. Die Leitzinsen beeinflussen den Pfandbriefindex nur bedingt.

Immobilien als Sicherheit beim Hauskredit

Als Sicherheit wird bei einem Hauskredit keine Gehaltsabtretung, wie bei einem Ratenkredit, und keine Abtretung des Kfz-Briefes, wie bei einer Gebrauchtwagen-Finanzierung, verlangt. Es wird entweder eine Hypothek oder eine Grundschuld auf das Haus beziehungsweise die Wohnung zugunsten der finanzierenden Bank eingetragen. Hypotheken stehen dabei allerdings im Hintergrund, in 90 Prozent der Fälle wird die Baufinanzierung durch eine Grundschuld besichert.

Während eine Hypothek theoretisch mit jeder Tilgung in der Höhe neu angepasst werden muss, bleibt die Grundschuld über die gesamte Laufzeit der Baufinanzierung in voller Höhe bestehen. Die Grundschuld kann auch nach endgültiger Tilgung bestehen bleiben und zu einem späteren Zeitpunkt erneut als Sicherheit bestellt werden. Der Anspruch der Bank auf das Haus erlischt jedoch mit der Zahlung der letzten Tilgung.

Eigenkapital und Zinsen beim Hauskredit

Die Bank akzeptiert als Sicherheit nicht den Kaufpreis der Immobilie, sondern einen Beleihungswert, den sie anhand objektiver Kriterien ermittelt. Er entspricht nur in den seltensten Fällen zu 100 Prozent dem Kaufpreis.

In der Regel sollten Kunden beim Hauskauf maximal 80 Prozent des Kaufpreises finanzieren. Eine solide Baufinanzierung sieht 20 Prozent des Kaufpreises zuzüglich der Erwerbsnebenkosten aus Eigenmitteln vor. Denn je höher der Eigenkapitalanteil und je besser die Bonität sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde einen günstigen Zinssatz erhält. Als Eigenkapital gelten:

  • Barvermögen,
  • verpfändbare Wertpapiere,
  • Bausparguthaben,
  • abgetretene Rückkaufswerte aus Lebensversicherungen,
  • Darlehen durch den Arbeitgeber oder die Verwandten und
  • Eigenleistung.

Sonstige Kosten beim Hauskredit

Neben dem Jahreszins können bei eine Hauskredit mitunter noch weitere Kosten entstehen – wie zum Beispiel Bereitstellungszinsen, falls der Kreditbetrag erst nach einigen Monaten abgerufen wird. Eine Vorfälligkeitsentschädigung wird fällig, wenn das Darlehen vor Ablauf der Zinsbindungsfrist gekündigt wird. Auch die Immobilien selber verursachen Kosten – zum Beispiel durch Steuern oder Versicherungen.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, die am Markt vorhandenen Angebote zu vergleichen, um so eine optimale Hausfinanzierung zu finden. Dabei hilft Ihnen der Hauskreditrechner auf Verivox.de.

Die Bausteine für eine Immobilienfinanzierung

Eine Immobilienfinanzierung kann durchaus aus mehreren verschiedenen Darlehen bestehen. Neben dem oben beschriebenen Hauskredit bestehen etwa folgende Möglichkeiten:

  • Bauspardarlehen,
  • KfW-Darlehen und
  • Arbeitgeberdarlehen.

Bauspardarlehen haben eine vergleichsweise kurze Laufzeit. Das bedeutet eine schnelle und daher günstigere Tilgung, der allerdings eine vergleichsweise hohe monatliche Belastung gegenübersteht. KfW-Darlehen werden sowohl für eine reine Baufinanzierung als auch für spezielle Vorhaben – etwa zur Verbesserung der Energieeffizienz oder zum barrierefreien Wohnen – eingesetzt. Arbeitgeberdarlehen werden seitens der Banken dem Eigenkapital zugerechnet, müssen jedoch strengen steuerrechtlichen Vorschriften unterliegen. Werden diese missachtet, droht eine Steuerpflicht auf einkommensähnliche Sonderzahlungen.

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