Ob mit einem alten Nokia 3210 oder einem feschen Samsung Galaxy S2 – Telefonieren und SMSen mit dem Handy gehört für die meisten Studierenden schon seit Schulzeiten zum Alltag. Da scheint es zunächst nicht abwegig, dass monatlich ein Teil des knappen Budgets dafür ausgegeben wird. Doch auch hier lauern jede Menge Sparpotenziale – nicht nur durch ermäßigte Studententarife. In den folgenden Absätzen erfahren Studierende, wie sie unterwegs günstig telefonieren und SMSen können – und auch zuhause von ihren Handytarifen profitieren.
Egal ob Wenig-, Normal-, Vieltelefonierer oder Dauer-SMSer: Viele Mobilfunkanbieter haben ermäßigte Tarife speziell für Studierende und junge Leute im Angebot. Meist zahlen Studierende auf herkömmliche Tarife einen reduzierten monatlichen Grundpreis. Allerdings ist nicht automatisch ein spezieller Studententarif die günstigste und beste Variante. Generell sollten junge Leute ihre Nutzungsgewohnheiten genau analysieren, damit weder dem Anbieter Geld geschenkt, noch zu viel obendrauf gezahlt wird. Bei einem Preisvergleich sollte man sein Profil so genau wie möglich angeben, damit der günstigste Tarif gefunden wird, der zu einem passt.
Flatrate oder Prepaid-Tarif?
Eine teure Flatrate lohnt sich nur, wenn sie wirklich voll ausgenutzt wird. Auf jeden Fall ist fast immer eine Prepaid-Karte von einem Mobilfunkdiscounter die bessere Lösung als ein Vertrag mit 24 Monaten Mindestlaufzeit. So kann man beispielsweise schon für wenige Cent in alle Netze telefonieren und monatlich verschiedene Flatrates und Inklusivpakete hinzu- oder abbestellen.
Homezone statt Festnetz
Mit dem richtigen Handytarif sparen sich Studierende sogar die Kosten für einen Festnetzanschluss. Bei sogenannten Homezone-Angeboten erhält der Kunde neben der Mobilfunknummer auch eine reguläre Ortsnummer, die per Handy immer dann genutzt werden kann, wenn man sich in der Nähe des Wohnortes befindet. Sowohl eingehende als auch ausgehende Gespräche werden dann zu günstigen Preisen abgerechnet. Hier verbinden sich die Mobilität des Handys und die günstigen Tarife der Festnetztelefonie - ein klarer Pluspunkt.
Den teuren alten Vertrag endlich kündigen
Studierende, die bereits vor einigen Jahren einen Vertrag abgeschlossen haben, zahlen inzwischen meist viel zu viel. Die Mobilfunkpreise sind drastisch gefallen und der Trend geht immer noch abwärts. Meist verhindert der innere Schweinehung, sich nach neuen Tarifen umzuschauen und den alten Vertrag endlich zu kündigen. Doch das lohnt sich! Inzwischen ist es auch kein Problem mehr, seine alte Rufnummer zu behalten. Die meisten Anbieter ersetzen sogar die für die Rufnummermitnahme anfallenden Bearbeitungskosten (ca. 20 Euro). Schlaue Studierende vergleichen deshalb regelmäßig Preise und sparen dadurch jede Menge Geld für die nächste WG-Party.