Mit einem Fondsvergleich die besten Fonds finden

Für alle, die ihr Geld in Investmentfonds anlegen wollen, lohnt sich ein Fondsvergleich, um das beste Produkt zu finden. Am Markt sind viele verschiedene Fondstypen erhältlich. Dazu kommt, dass zahlreiche Fondsgesellschaften oft ähnliche Produkte zu unterschiedlichen Konditionen anbieten. Zunächst sollten sich Anleger deshalb überlegen, welche Anlagestrategien verfolgt werden sollen. Anschließend lassen sich die besten Fonds bequem mit einem Fondsvergleich identifizieren.

Diese Kriterien sind beim Vergleich zu beachten

Die wichtigsten strategischen Kennzahlen für einen Fondsvergleich sind die Anlagesumme, die Laufzeit und die Risikobereitschaft des Investors. Mit diesen drei Kriterien lassen sich zielsicher die richtigen Fondsmodelle passend zur persönlichen Anlagestrategie finden. Denn während einige Fonds auf sehr hohe Anlagesummen und lange Laufzeiten ausgelegt sind, bestechen andere durch ihre flexible Handelbarkeit oder die niedrigen Einlagesummen.

Fonds für risikoscheue Anleger

Wer sein Geld in erster Linie sicher anlegen will, hat verschiedene Fondstypen zur Auswahl. Rentenfonds bestehen aus festverzinslichen Wertpapieren und stellen eine sehr sichere Anlage mit kalkulierbarer Rendite dar. Auch Dachfonds zählen aufgrund ihrer hohen Risikostreuung zu den sicheren Geldanlagen. Ein Garantiefonds minimiert das Risiko gegen null, indem er, wie der Name schon sagt, den zu erwartenden Gewinn garantiert. Die Renditen fallen hier allerdings recht niedrig aus.

Risikoreiche Fondsarten versprechen höhere Gewinne

Anleger, die eine bessere Rendite anstreben, erreichen dies durch eine Erhöhung des Risikos. Mit einem guten Aktienfonds lassen sich Renditen erzielen, die deutlich über den derzeit am Geldmarkt verfügbaren Zinsen liegen. Sicherlich ist es sinnvoll, bei solchen Fonds auf eine renommierte Fondsgesellschaft mit erfahrenen Fondsmanagern zurückzugreifen.

Zu den risikoreichsten Fondsvarianten zählen Hedgefonds, die vor allem das Ziel der Renditemaximierung verfolgen. Erreicht wird dies unter anderem durch Leerverkäufe. Hier wird mit Aktien gehandelt, die noch gar nicht im Besitz des Brokers sind, und auf fallende Kurse gesetzt. In Hedgefonds sollten nur börsenerfahrene Anleger investieren.

  • Volatilität

    Volatilität

    Volatilität ist der Maß der Kursschwankungen eines Fonds. Volatile Geldanlagen eignen sich eher für erfahrene Anleger.

    Volatilität

Langfristige Kapitalanlagen

Wer auf eine langfristige Kapitalvermehrung spekuliert, wird im Fondsvergleich schnell auf Immobilienfonds stoßen. Im Prinzip sprechen diese Fonds Anleger an, die in den Immobilienmarkt investieren wollen, ohne eine eigene Immobilie zu erwerben. Die Wertsteigerung eines Immobilienfonds entspricht in etwa der Entwicklung des Immobilienmarktes. Um die Liquidität des Fonds zu sichern und das Fondsvermögen beziehungsweise den Immobilienbestand zu bewahren, werden Immobilienfonds von Zeit zu Zeit geschlossen. Dann können Investoren nicht mehr schnell auf ihr Kapital zurückgreifen. Dieser Umstand ist beim Fondsvergleich zu berücksichtigen.

  • Mischfonds

    Mischfonds

    Mischfonds investieren unterschiedliche Produktarten und bieten eine besonders breite Risikostreuung.

    Mischfonds

Fonds zur kurzfristigen Geldanlage

Geldmarktfonds sind beliebt, um kurzfristig Kapital zu parken. Diese Fonds investieren in Geldprodukten wie Festgeld, Tagesgeld oder Anleihen, die aktuell die besten Zinsen erbringen. Sie eignen sich somit für alle, die nicht die Zeit oder das Wissen haben, um selbst Geldmarktprodukte zu vergleichen, sondern hier lieber auf die Erfahrung des Fondsmanagers vertrauen.

ETF-Fonds sind besonders flexibel

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich die ETF-Fonds (ausgeschrieben "Exchange Traded Fund"). Im Fondsvergleich schneiden sie wegen ihrer geringen Gebühren meist besonders gut ab. Diese niedrigen Kosten resultieren daraus, dass die ETF-Fonds in der Regel indexorientiert sind. Ein aktives Fondsmanagement kann somit entfallen. Da die ETF-Fonds an der Börse gehandelt werden, fallen für sie zwar die normalen Handelsgebühren an, aber kein Ausgabeaufschlag. Die Börsennotierung sorgt außerdem für eine hohe Flexibilität der Fonds. Anleger kaufen oder verkaufen die Anteile genauso einfach und flexibel wie Aktien.

Geschlossene Fonds bieten die Möglichkeit zur Anlage großer Summen

Anleger können ab etwa 10.000 Euro in einen geschlossenen Fonds investieren. Bei dieser Fondsart kaufen sich die Investoren während einer bestimmten Zeichnungsfrist in das Investitionsvorhaben ein. Ist das Investitionsziel erreicht, schließt der Fondsmanager den Fonds. Die Anleger können dann für eine festgesetzte Zeit die Anteile nun auch nicht mehr verkaufen. Geschlossene Fonds dienen häufig der Finanzierung großer Projekte, zum Beispiel ein Schiffsbau, ein Windpark oder auch eine Filmproduktion. Ist das Projekt beendet, stehen die Gewinne als Ausschüttungen für die Anteilseigner zur Verfügung.

Kleines Fonds-Lexikon

Welche Unterarten von Fonds gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Wechseln über Verivox
Die Nummer 1 im Energiebereich stellt sich vor: Verivox ist das größte unabhängige Verbraucherportal für Energie in Deutsch­land. Daneben bietet Verivox Tarif­vergleiche für Tele­komm­unikation, Versicherungen und Finanzen an.

Mehr erfahren
© 2017 – Vergleichen. Vertrauen. Verivox. Das unabhängige Verbraucherportal vergleicht kostenlos Tarife und Produkte in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen, Finanzen, Fahrzeuge und Immobilien. Verivox verwendet größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber keine Gewähr für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.