Fonds: Ihr Geld kann mehr!

Testen Sie, wie gut Ihr Depot ist

  • Einfach Name eingeben
  • und Fonds auf Herz und Nieren prüfen

Fonds zur Geldanlage nutzen

Die anhaltend niedrigen Zinssätze auf den Kapitalmärkten machen Fonds zu einer attraktiven Anlageform. Anleger suchen nach diversen Angeboten, um Ihr Geld gewinnbringend zu investieren. Investmentfonds sind hier aufgrund ihrer Vielfältigkeit eine besonders reizvolle Form. Dabei macht die Risikostreuung Fonds gerade für Privatanleger zu einer guten Option.

Was sind Fonds?

Im Prinzip geht es bei Fonds darum, zusammen mit anderen Anlegern in Finanzwerte zu investieren. Jeder Anleger stellt eine bestimmte Summe zur Verfügung. Das gesammelte Geld wird dann einem Manager anvertraut, der das Kapital möglichst gewinnbringend investiert. Da er darauffolgend nicht nur in einen, sondern in sehr viele unterschiedliche Finanzwerte investiert, wird das Risiko eines Verlustes gemindert. In Deutschland muss das Depot eines Fonds mindestens 16 verschiedene Wertpapiere enthalten. In der Regel sind es aber oft hundert und sogar mehr. Ein Privatanleger würde bei dieser Zahl eventuell schnell den Überblick verlieren.

Investieren in Fonds: Ablauf und Gebühren

Investment- beziehungsweise Kapitalanlagegesellschaften (KAG) geben Fonds aus und beschäftigen Fondsmanager. Im Internet finden sich diverse Rankings, die Fondsgesellschaften nach verschiedenen Kriterien listen. Interessante Kennzahlen sind etwa Anlagevolumen, die erwirtschaftete Gesamtrendite oder der Umsatz.

Fondsmanager sorgen dafür, dass Fonds stetig in der Gewinnzone bleiben. Der Anleger zahlt der Fondsgesellschaft beziehungsweise dem Manager dafür eine jährliche Gebühr von 0,5 bis 2 Prozent. Beim Erwerb der Fondsanteile fallen traditionell Ausgabeaufschläge von bis zu 5 Prozent für den Anleger an. Jedoch gibt es immer mehr Onlinebroker und Fondsvermittler, die diese Gebühr reduzieren oder ganz entfallen lassen.

Wie viel Anlagekapital ist sinnvoll?

Für jede Investitionssumme stehen Fondsmodelle zur Verfügung. Fondssparpläne bieten Anlegern die Möglichkeit, ab 25 Euro monatlich zu investieren. Einmalanlagen empfehlen sich beispielsweise für Investitionen ab 500 Euro.

Geschlossene Fonds

Investitionen in einen geschlossenen Fonds sind erst ab einer vierstelligen Mindestanlagesumme möglich. Anders als bei offenen Fonds steigen die Interessenten hier während einer Zeichnungsfrist vor der eigentlichen Anteilsausgabe in den Fond ein. Ist das Investitionsziel erreicht, schließt der Fond, und es können weder Anteile gekauft noch verkauft werden. Der Fond investiert beispielsweise in Immobilen, Schiffe oder Windparks. Nach einer Laufzeit von mehreren Jahren wird das Investitionsobjekt verkauft und der Gewinn ausgeschüttet.

Welche Fondsart ist die richtige?

Viele setzen den Begriff (Investment-) Fonds in direkten Zusammenhang mit Aktien. Dabei stellen Aktienfonds nur eine von vielen verschiedenen Möglichkeiten dar. Anleger finden für nahezu alle Investitionsobjekte die passenden Fonds am Markt. Die bekanntesten sind dabei neben Aktienfonds Rentenfonds, Immobilienfonds und Geldmarktfonds. Hier sagt der Name bereits aus, in welche Finanzwerte investiert wird.

  • Aktienfonds

    Aktienfonds

    Lesen Sie, welche Vorteile Aktienfonds bieten und welche Unterarten von Aktienfonds es gibt.

    Aktienfonds

Neben den bisher genannten gibt es noch viele weitere Fondsmodelle. Beliebt sind Indexfonds, die einen bestimmten Aktienindex wie den DAX oder den Dow Jones nachbilden. Wenig Risiko beinhalten auch Mischfonds, die verschiedene Arten von Finanzwerten kombinieren. Hier finden sich zum Beispiel Aktien und festverzinsliche Wertpapiere nebeneinander. Die Gewichtung der unterschiedlichen Wertpapiere ist dabei oft vorgegeben. Das geringste Risiko stellen Dachfonds dar. Hier wird das Geld der Anleger in unterschiedliche Fonds investiert.

  • Dachfonds

    Dachfonds

    Lesen Sie, wie ein „fund of funds“ funktioniert, und finden Sie die passenden Dachfonds.

    Dachfonds

Der Hedgefonds ist nur für Börsenkenner geeignet

Eine vergleichsweise risikoreiche Fondsart sind Hedgefonds. Hochspekulativ bringen sie zwar die Chance auf große Gewinne, tragen dafür aber ein ebenso großes Verlustrisiko. Mit sogenannten Leerverkäufen setzt der Fondsmanager nicht auf steigende, sondern fallende Kurse. Bei Leerverkäufen handelt der Anleger mit Wertpapieren, die noch gar nicht in seinem Besitz sind, und kann sich deshalb sehr schnell verspekulieren. Hedgefonds sind aus diesen Gründen nur wirklichen Börsenspezialisten anzuraten.

ETF-Fonds sind im Kommen

Sehr beliebt sind ETF-Fonds, die zunehmend an Popularität gewinnen. Die Abkürzung ETF steht für „Exchange Traded Fund“. Hierbei handelt es sich um Fonds, die an der Börse wie Aktien behandelt werden. Diese Börsennotierung macht ETF-Fonds sehr einfach handelbar. Die üblichen Gebühren und Ausgabeaufschläge entfallen, da ETFs sich auf bestimmte Märkte beziehen und kein Fondsmanagement notwendig ist. Der ETF-Fonds bildet zum Beispiel Indizes wie den DAX oder den EURO STOXX 50 exakt nach. Steigen diese Indizes, geht der Wert des Fonds gleichermaßen in die Höhe. Neben den Index-ETFs gibt es auch ETFs, die sich auf bestimmte Branchen oder Rohstoffmärkte spezialisiert haben.

Kleines Fonds-Lexikon

Welche Unterarten von Fonds gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Wechseln über Verivox
Die Nummer 1 im Energiebereich stellt sich vor: Verivox ist das größte unabhängige Verbraucherportal für Energie in Deutsch­land. Daneben bietet Verivox Tarif­vergleiche für Tele­komm­unikation, Versicherungen und Finanzen an.

Mehr erfahren
© 2017 – Vergleichen. Vertrauen. Verivox. Das unabhängige Verbraucherportal vergleicht kostenlos Tarife und Produkte in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen, Finanzen, Fahrzeuge und Immobilien. Verivox verwendet größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber keine Gewähr für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.