EEG-Umlage 2016: 6,35 Cent je Kilowattstunde

Die EEG-Umlage war im Jahr 2013 der wichtigste Preistreiber für private Stromkunden. Die EEG-Umlage lag im Jahr 2012 noch bei 3,592 Cent pro Kilowattstunde, im Jahr 2013 stieg sie auf 5,277 Cent an. Im Jahr 2014 kletterte sie weiter auf 6,24 Cent/kWh. 2015 sank sie um 0,07 Cent auf 6,17 Cent/kWh, doch 2016 ging es wieder bergauf. Die EEG-Umlage 2016 beträgt 6,35 Cent/kWh.

Die EEG-Umlage muss von allen privaten Stromverbrauchern pro Kilowattstunde entrichtet werden. Im Jahr 2015 hat sie rund ein Fünftel des gesamten Strompreises ausgemacht. 2016 beträgt die EEG-Umlage rund 23 Prozent des Strompreises.

Was ist die EEG-Umlage?

2016 wird mit der EEG-Umlage weiterhin der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland finanziert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) legt fest, dass Strom aus Erneuerbaren Energien abgenommen und für 20 Jahre zu einem bestimmten Preis pro Kilowattstunde vergütet wird. Wer sich also eine Solaranlage auf das Dach baut, kann sicher sein, dass der Strom abgenommen und – je nach Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Solaranlage – nach einem fixen Vergütungssatz bezahlt wird. Die Netzbetreiber verkaufen den eingespeisten Ökostrom an der Strombörse und versuchen dort, so viel Geld wie möglich zu erhalten. Doch der Preis an der Strombörse liegt üblicherweise weit unter dem Betrag, den der Solaranlagenbetreiber versprochen bekommen hat. Die Differenz zwischen Börsenpreis und Einspeisevergütung wird über die EEG-Umlage 2016 bezahlt. Sie muss von allen privaten Verbrauchern und Gewerbebetrieben, die nicht von der Zahlung der EEG-Umlage befreit worden sind, bezahlt werden.

Seit wann ist bekannt, wie hoch die EEG-Umlage 2016 ist?

Die genaue Höhe der EEG-Umlage 2016 wurde dadurch bestimmt, wie viele Anlagen, die Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugen, ans Netz gehen. Die vier Übertragungsnetzbetreiber schätzten diesen Ausbau ab und haben am 15. Oktober 2015 die EEG-Umlage für das Jahr 2016 veröffentlicht.

Die meisten Stromversorger geben diese Umlage direkt an die Verbraucher weiter, indem sie zum Jahreswechsel die Strompreise entsprechend erhöhen. Da die EEG-Umlage 2016 wieder gestiegen ist, kam es zu weiteren Strompreissteigerungen. Wer eine solche Nachricht erhielt, sollte die aktuellen Angebote vergleichen und zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln. So können die jährlichen Stromkosten deutlich reduziert werden und der Anstieg der EEG-Umlage 2016 macht sich dann kaum bemerkbar.

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