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Das Cabrio – Fahrspaß mit Freiheitsgefühl

Seit jeher wird der Begriff „Cabrio“ mit Vergnügen und Freiheit in Verbindung gebracht. Die Fahrzeughersteller werben gern mit den wehenden Haaren attraktiver Frauen am Steuer, die sich mit modernen Sonnenbrillen vor dem grellen Licht schützen. Abhängig davon in welchen Breiten man sich für ein Cabrio entscheidet, kommt man häufiger oder eben seltener in den Genuss des Oben-Ohne-Fahrens.

Moderne Cabrios sind aber längst nicht mehr auf schönes Wetter angewiesen. Verdecke sind heutzutage absolut wasserdicht und bieten dank modernster Materialien auch einen gewissen Wärme- und Schallschutz.

Cabrio – eine Begriffsdefinition

Cabrio steht kurz für Cabriolet und leitet sich vom französischen cabrioler – Luftsprünge machen – ab. Gemeint ist damit das Fahren an der frischen Luft, ohne dass das Fahrzeugdach den Blick auf den Himmel verdeckt.

Das Cabrio steht dabei für eine Fahrzeug-Bauform, bei der es möglich ist, das Fahrzeugdach manuell oder (halb)automatisch zu öffnen und zu schließen. Formell wird es dabei zum Cabrio-Coupé angegrenzt, das bei geschlossenem Dach ein vollwertiges geschlossenes Coupé ist. Auf der anderen Seite stehen die Roadster, die ebenfalls für Freiluftvergnügen stehen, für die aber kein Dach oder Verdeck vorgesehen ist. Während ein Cabrio auch im geschlossenen Zustand gefahren werden kann, ist ein Roadster mit der optionalen Abdeckung nicht nutzbar.

Cabrios mit Softtop und Hardtop

Grundsätzlich unterscheidet man bei Cabriolets zwei Verdeck-Arten, das Softtop und das Hardtop.

Beim Softtop wird ein meist mehrschichtiges, flexibles Material verwendet. Außen besteht das Dach aus einem dicht gewebten, robusten Stoff. Dieser ist im Inneren zusätzlich mit einem PVC oder einer anderen wasserdichten Schicht versehen. Diese Schicht stellt sicher, dass keine Feuchtigkeit eindringt.

Im Hochpreis-Segment (zum Beispiel beim Mercedes Benz S-Klasse Cabriolet) besitzt der äußere Stoffbezug an der Innenseite eine Schicht aus Butyl statt des häufig verwendeten Neoprens als Wassersperre. Softtops werden beim Einfahren des Dachs meist nach einem vorgegebenen Muster gefaltet und in einem dafür vorgesehen Sack im Kofferraum des Fahrzeugs verstaut. In seltenen Fällen, wie etwa bei VW Beetle oder Chrysler PT-Cruiser, wird das Verdeck auf dem Stauraum abgelegt. Da hier auch die Innenseite des Verdecks der Witterung ausgesetzt wird, wird über diese gefalteten Dächer eine wasserdichte Abdeckung, eine so genannte Persenning gespannt.

Bei einem Hardtop-Verdeck wird ein festes Fahrzeugdach meist in mehreren Segmenten in den Kofferraum geklappt. Das hat den Vorteil, dass das Fahrzeug bei geschlossenem Verdeck ein vollwertiger geschlossener PKW ist.

Cabrio: stabil auch ohne Dach

Fahrzeugmodelle, die ausschließlich als Cabriolet konzipiert werden, sind eher die Ausnahme. In der Regel wird ein Cabrio von einem Coupé abgeleitet. Aber Dach absägen und fertig, so einfach ist es nicht, denn ein Cabrio stellt die Ingenieure regelmäßig vor ernste Herausforderungen. Vor allem ist das die geringere Verwindungs-Steifigkeit, die aus dem Fehlen des stabilisierenden Daches resultiert. Cabrios benötigen in der Regel eine deutlich verstärkte Bodengruppe, um auch ohne Dach stabil zu bleiben. Würde man diesen Umstand nicht bedenken, wären Knacken und Knarren beim Fahren und im schlimmsten Fall nicht mehr schließende Türen die Folge. Dieser verstärkte Aufbau hat jedoch seinen Preis, der sich meist in einem deutlich höheren Fahrzeuggewicht widerspiegelt. So sind entgegen der intuitiven Annahme die Cabrio-Versionen trotz fehlendem Dach meist die schwersten Vertreter der jeweiligen Modellreihen.

Populäre Cabrio-Modelle und warum ein Cabrio kaufen?

Cabrios sind in nahezu allen Fahrzeugsegmenten zu finden. Angefangen bei Kleinstwagen, wie dem Smart Fortwo, den es in einer Variante ohne Dach gibt, bis hin zur Luxusmodellen von Mercedes Benz mit der S-Klasse, zum Phantom und Dawn von Rolls Royce oder dem Bentley Continental GT Convertible.

Ganz gleich, ob kompaktes Golf Cabrio, Audi A5 Mittelklasse-Cabrio oder Porsche 911 Cabriolet, eines haben alle Cabrios gemeinsam: ein bisschen mehr Bauch und weniger Kopf – auch bei der Kaufentscheidung. Denn objektiv betrachtet, warum sollte man sich ein Auto zulegen, das bei gleichen inneren Werten schwerer ist, mehr Kraftstoff verbraucht, deutlich weniger Kofferraum zu bieten hat und obendrein in der Regel deutlich teurer in der Anschaffung ist? Die Antwort ist vergleichsweise einfach: Es gibt keine rationale Gründe dafür, sondern nur emotionale.

Ein Cabrio ist ein Ausdruck von Lebensfreude. In keinem anderen Auto fährt man so gern langsam wie in einem Cabrio. Hektik und Stress werden ausgeblendet, Geschwindigkeit wird zur Nebensache, Leistung verliert an Bedeutung. Was zählt, ist der Erlebniswert. Und den kann man heute in modernen Cabrios dank Windkanal-Optimierung, automatischer Windschotts und Warmluftzufuhr in den Nackenstützen bei nahezu jedem Wetter genießen.

* Mehrwertsteuer ausweisbar

** Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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